Gedicht zur 10-jährigen Präsidentschaft von Gregor Baum im Hannoverschen Rennverein e.V.

(18.12.2014/wis) Das Rennjahr 2014 war die 10. Rennsaison unter der Regie von Vereinspräsident Gregor Baum, dem das nachstehende Gedicht gewidmet ist.

 

Lieber Herr Baum,


Im Jahr 2004, es war August,
da schien hier fast schon Schluss,
in einen Umbau investiert,
hatte Herr Ritter viel riskiert,
Schulden türmten sich zu Berge,
es war ein wirklich schweres Erbe,
das Sie auf sich geladen,
in den letzten 10 von Jahren.


Mit Ihrem Glücksgriff, der Frau Lang,
da fing im Office alles an,
eine Managerin wurde geboren,
motiviert und wohlerzogen,
eine Leiterin von Welt,
unterm Tisch der Hund mal bellt,
gibt`s manchmal auch was auf die Mütze,
Frau Lang ist Ihre große Stütze.


Sanierung hieß das Zauberwort,
der Rennbetrieb, der lief bald fort,
Sie bestiegen dann den Throne,
mit Leidenschaft und sehr viel Kohle,
mit Sachverstand und viel Geschick,
brachten Sie uns in die Spur zurück,
mit Renntagen, die spannend  und bunt,
wir danken Ihnen, dass es brummt.


Ihre Handschrift ist überall zu sehen,
es ist IHR Verdienst, wo wir heut` stehen,
der VIP-Raum wurde renoviert,
die Garden Lounge schnell konzipiert,
die Logen in der Tribüne,
machten auch nicht wenig Mühe,
Sie sind ein Perfektionist, ein Macher,
doch viel zu selten mal ein Lacher.


Niemals müssen Sie „passen",
sind „Hans Dampf" in allen Gassen,
wenn im VIP-Zelt mal der Teppich fehlt,
dann wird der eilig selbst verlegt,
mit dem Hammer, auf den Knien rutschend,
und im Mund die Nägel lutschend,
denn nur eigenhändig wird`s perfekt,
was manchen Profi schnell verschreckt.


Sie drücken stets stark auf die Tube,
selten fehlt die Kinderstube,
doch Tränen sollen schon geflossen,
wenn mit Worten scharf geschossen,
Potofski, Delius, Sorge, Kuck,
von keinem wird mehr aufgemuckt,
wenn vor dem Renntag mit Gebell,
das Team zur Sitzung einbestellt.


Die Renntage sind wie Magneten,
auch  Hannover 96 ist vertreten,
die Anfahrtswelle, wie ihm Wahn,
reicht zurück zur Autobahn,
bricht das Chaos aus beim Parken,
braucht man gar nicht lange warten,
Sie regeln dann auch den Verkehr,
und die Probleme gibt`s nicht mehr.


Das Einweisen der Hostessen,
hoffentlich wird  nichts vergessen,
Begrüßungsreden oben und unten,
hier ein Gläschen, da ein Humpen,
kaum mal etwas Zeit zu essen,
Ehrungen mit den Hostessen,
dem Siegerteam noch  gratulieren,
und mit den Turffans applaudieren.


Ihr Pensum ist aller Ehren wert,
selten läuft mal was verkehrt,
Ehrungen, eigene Starter,
mit der Rennleitung Theater,
wenn das Mikro dann noch quietscht,
dann wird Ihr Blick schnell schief,
so manchem wurde schon gekündigt,
doch schnell war alles wieder bündig.


Technisch gab`s Innovationen,
ein Touchscreen wurde geboren,
konzipiert aus Ihrer Feder,
bedienen kann ihn jeder,
Menüs öffnen sich im Sucher,
Musik und Hymnen für Besucher,
in der Sprecherkabine steht das Ding,
die Technik kommt von Burger King.


Auf Ihrer Stirne steht der Schweiß,
wenn das Thema Promirennen heißt,
ob Ponys treten oder beißen,
Sattelzeug und Gurte reißen,
ein Schatzschneider vom Kamele fällt,
dann wird Frau Lang schnell angezählt,
des Baums Pupillen tun sich weiten:
„Frau Lang hat alles einzureiten"!


Hier ein Bussi und da ein Herzen,
Ihr Rücken krumm vor Schmerzen,
das Pensum erfüllt, mit sehr viel Stolz,
doch 10, 12 Rennen, `ne Menge Holz,
die Trennkost über Bord geschmissen,
von Pierino`s  Pizza wird gegessen,
ein letzter Blick, der Umsatz stimmt,
zurück zum Brümmerhof geschwind.


Die Neue Bult in aller Munde,
dass ist die frohe Kunde,
Ehrengäste gaben sich die Klinke,
die Queen ihr Winke-Winke,
ob große oder kleine Sterne,
Piggott, Pocher, mochten alle gerne,
Darnell, der ließ die Tasche „leben",
und in der Presse gab`s ein Beben.


Verwalter wurden verschlissen,
drei Stück hat`s zerrissen,
Ihr Trainingsbetrieb wurde verlegt,
auf der Bult das Zentrum steht,
Bautätigkeit gab`s im Gelände,
Zoff mit einem Trainer, ohne Ende,
beendet ist nun dieser Streit,
Friede, Freude, Heiterkeit!
 

Sie sind der Boss, Sie sind der Kern,
wir haben Sie zum Fressen gern,
Sie sind ein Macher, Sie sind ein Leader,
vor Ihnen knien wir alle nieder,
drum lasst uns unser Glas erheben,
auf das Sie weiter alles geben,
denn auch die nächsten Jahre 10,
woll`n wir Sie auf dem Throne sehn!


Sven Wissel
(stellvertretend für die Mitglieder des HRV)
Hannover, den 12.12.2014