Horst Hagenah im Alter von 65 Jahren gestorben

(03.12.2014/wis) Aus Langenhagen kommt die traurige Nachricht, dass Horst Hagenah am vergangenen Montag plötzlich und unerwartet an einem Herzversagen gestorben ist.

Hagenah, der im Sommer noch in großer Runde seinen 65. Geburtstag auf dem Fährhof gefeiert hatte, begann seine Laufbahn Anfang der 70er Jahre auf der Neuen Bult. Wegweisend war dabei sein Kontakt zu Dr. Ulrich Fritze, der als Veterinär beim Landgestüt Celle die Auslese für die Jährlingsauktionen traf und zugleich als Zielrichter u.a. auf der Neuen Bult in Langenhagen und in Baden-Baden tätig war.

Zunächst war Hagenah unter seiner Regie als Hilfszielrichter, wenig später dann als Chefzielrichter im Einsatz. In Baden-Baden fungierte Horst Hagenah mehr als 30 Jahre in dieser Funktion. Auf der Neuen Bult in Langenhagen war er annähernd vier Jahrzehnte in Diensten des Sports. Noch am vorletzten Renntag in Bremen in Amt und Würden, gab er anschließend im engsten Kreis der norddeutschen Funktionäre seinen Rücktritt zum Ende des Jahres bekannt, um sich als frischgebackener Ruheständler anderen Bereichen zu widmen, die über die Jahre viel zu kurz gekommen waren.

„Auch wenn es Horst Hagenah in seinem Leben nie einfach gehabt hatte, war er als Mensch eine Seele. Einen solch zuverlässigen, hilfsbereiten und liebenswürdigen Charakter findet man nie wieder. Er war als Mensch einfach einmalig", so Arnold Aufderheide, der als Sprecher der Rennleitung in Norddeutschland ein langjähriger Weggefährte von Horst Hagenah war. Neben Hannover und Baden-Baden stand Hagenah als Zielrichter auch auf den Bahnen in Bremen, Verden und Bad Harzburg auf dem Richterturm. Als seine schönste Zeit im Rennsport bezeichnete er in Gesprächen stets die Rennwochen in Baden-Baden zu Zeiten des Internationalen Clubs und unter der Regie von Karsten von Werner.