Ein Gedicht zum Ruhestand von Volker Buck

(21.12.2008/wis) Nach 28 Jahren in Diensten den Hannoverschen Rennvereins wurde Rennbahninspektor Volker Buck auf der gemeinsamen Weihnachtsfeier des Hannoverschen Rennvereins und der Norddeutschen Besitzervereinigung mit einem Gedicht in den Ruhestand verabschiedet.

Zum Ruhestand von Volker Buck

Nach 28 Jahren ein Inspektor geht,
der Ruhestand vor seiner Türe steht,
ein Inspektor ohne Krimi, ohne Leiche,
stellt pünktlich seine Weiche.

Rasenpflege oder Boxen für die Gäste,
Vorbereitungen für die großen Feste,
im Improvisieren auf die Schnelle,
war er ein Mann für alle Fälle.

Die Arbeit war nicht immer leicht,
60 Hektar und ein Teich,
den Traktor als Begleiter,
zum Wohle von Ross und Reiter.

Gräben und Gerümpel,
dicker Schlick im Tümpel,
Walzen, Eggen, Mähen,
das musste er verstehen.

Fenster hingen nur am Zipfel,
Bäumekappen hoch im Wipfel,
ob Enten- oder Taubenkot,
oft half nur `ne Ladung Schrot.

Knappe Boxen für die Gäste,
Aktivenlob und auch Proteste,
wenn innen das Geläuf zu lose,
ging so manches Finish in die Hose.

Gab`s Probleme mal am Start,
war die Wortwahl manchmal hart,
wenn ein Pferd vom Start verwiesen,
fehlten im Toto viele Riesen.

Gelöscht wurde so mancher Brand,
mal mit Sinn, mal mit Verstand,
mal das Feuer in der Boxenmitte,
mal in Grubes Blockhaushütte.

Erfüllt sich nun so mancher Traum,
nach Kardorff, Ritter und dem Baum,
ohne Pferde, ohne Trecker,
gibt`s auch keine Mecker!

Nun trinken wir `nen großen Schluck,
auf das Wohl von Volker Buck,
viel Glück und Hals und Bein,
wünscht der Hannoversche Rennverein!

(Sven Wissel)