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(08.05.2016(GR/wis) Grandioser Start der neugeschaffenen German Racing Champions League der Galopper am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln.

Vor 14.000 Besuchern und bei strahlendem Sonnenschein wurde der Auftakt der elf Rennhighlights von Mai bis November umfassenden Rennserie, zu einem Großereignis. Und der umjubelte Held und erste Spitzenreiter in der Punktewertung ist nach dem Triumph im 81. Gerling-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m), Gestüt Schlenderhans Star-Hengst Ito.

Deutschlands aktuell bestes Galopprennpferd riss das Publikum bei seinem Erfolg regelrecht von den Sitzen. Denn vom Start bis ins Ziel kontrollierte der 18:10-Favorit nach einem genialen Ritt von Jockey Filip Minarik das neunköpfige Feld. Zwar kam ihm auf den letzten 200 Metern der innen vom letzten Platz durchstoßende Sirius kurz bedrohlich nahe, aber Ito warf seine ganze Klasse in die Waagschale und siegte in sehr sicherer Manier mit einer dreiviertel Länge Vorsprung in neuer Bahnrekordzeit von 2.25,33 Minuten.

40.000 Euro Siegbörse waren der Lohn für den siebten Erfolg beim zwölften Start des fünfjährigen Adlerflug-Sohnes, der seine Gewinnsumme auf 251.650 Euro schraubte. Interessant: Hätte es die German Racing Champions 2015 schon gegeben, wäre Ito der Gewinner gewesen. Nun ist er der gefeierte Held zum Start der vielbeachteten Rennserie. „Es ging leicht, obwohl er im Training noch gar nicht so viel gezeigt hatte. Aber seine Klasse hat sich am Ende durchgesetzt", kommentierte Siegjockey Filip Minarik.

Für den Bergheimer Trainer Jean-Pierre Carvalho war es der dritte Sieg in Serie in diesem Rennen. Er hatte in den Vorjahren bereits Ivanhowe (2014) und Guardini (2015) als Sieger vom Geläuf abholen können.

Für das Gestüt Schlenderhan war es sogar der 20. Treffer im Gerling-Preis (rechnet man die Sieger in den Farben von Georg Baron von Ullmann bzw. dem Stall Ullmann hinzu). Die Sieger waren Meergeist (1922), Airolo (1934), Burgunder (1937), Walzerkönig (1938), Aubergine (1949), Astral (1050), Lombard (1971 u. 1972), Sebastiano (1974), Aschanti (1979), Monsun (1994 u. 1995), Tiger Hill (1999), Catella (2000), Subiaco (2001), Eye oft he Tiger (2010), Atempo (2012), Ivanhowe (2014) und Guardini (2015).