Elliptique gewinnt den Großen Dallmayr-Preis – Gröschels Iquitos Vierter – Itobo siegt im Rahmenprogramm

(31.07.2016/GR/wis) Der im Besitz der Familie Rothschild stehende und von Andre Fabre in Chantilly trainierte Elliptique gewann am Sonntag vor 13.000 Zuschauern in München-Riem den Großen Dallmayr-Preis.

Unter Lanfranco Dettori verwies der fünfjährige New Approach-Sohn, der als 37:10-Favorit ins Rennen gegangen war, in dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2000 Meter die von Peter Schiergen für das Gestüt Ammerland trainierte Stute Royal Solitaire und den im Mitbesitz von Klaus Allofs' stehenden Potemkin auf die Plätze zwei und drei. Eine halbe Länge Vorsprung hatte der Sieger im Ziel vor dem Zweitplatzierten, die wiederum mit einer halben Länge vor dem Dritten blieb.

Nachdem er unterwegs an drittletzter Stelle gelegen hatte, drehte der spätere Sieger, der erst vor wenigen Tagen für 15.500 Euro nachgenannt worden war, in der Zielgeraden an der Außenseite richtig auf, und kam auf den letzten 100 Metern noch an allen Gegnern vorbei. Dabei hatte der Hengst zunächst nicht einmal viel Platz, doch das störte ihn bei seinem Angriffswirbel nicht. Nach einem tollen Ritt von Frankie Dettori kam Elliptique damit zu seinem ersten Gruppe I-Sieg.

Auf Platz vier landete Iquitos, der einmal mehr eine starke Form zeigte. „Leider musste er in der Zielgeraden innen auf dem schlechteren Boden kommen", haderte Trainer Hans-Jürgen Gröschel etwas mit dem Schicksal.

Doch Hans-Jürgen Gröschel trat die Heimreise nicht mehr leeren Händen an: Im Ausgleich III über 2200 Meter konnte sein Schützling Itobo unter Francesco Ladu punkten. Dabei hatte sich der vierjährige Areion-Sohn als 54:10-Chance bis zum Zielpfosten einen Vorsprung von sieben Längen herausgearbeitet.