Moser-Sieg in Köln

(03.10.2016/wis) Dominik Moser konnte am Sonntag in Köln-Weidenpesch einen Sieger  vom Geläuf abholen. Es war sein zweiter Erfolg seit der Übernahme der Amtsgeschäfte von Vorgängerin Melanie Sauer auf der Neuen Bult.

Der überraschende Sieg (181:10) kam durch Angel Moon zustande. Der fünfjährige Monsun-Sohn setzte sich bei seinem zweiten Jahresstart in einer Kampfpartie mit einem Hals gegen den heißen 15:10-Favoriten Empoli (Andrasch Starke) durch.

Eine halbe Stunde zuvor hatte Dominik Moser Making Trouble im Hauptrennen gesattelt. Im mit Listenstatus versehenen und mit 25.000 Euro dotierten BHF-Bank Herbstpreis über 1400 Meter gab es eine dramatische Zielankunft, aus der der englische Gast Swift Approval (Andreas Suborics) als Sieger hervorging. Der vierjährige Approve-Sohn aus dem Stall von Kevin Ryan, der in den Hambleton Lodge Stables in North Yorkshire zuhause ist, rettete sich mit einem Vorteil von einem Kopf vor Antalya (Markus Klug/Adrie de Vries) ins Ziel. Einen weiteren Hals dahinter endete 24:10-Favorit und Wöhler-Schützling Shining Emerald (Jozef Bojko) auf dem dritten Platz. Dahinter belegten jeweils eine halbe Länge voneinander getrennt Schäng (Filip Minarik) und Making Trouble (Oliver Wilson) die Plätze vier und fünf. 

Bei der Rennveranstaltung in Berlin-Hoppegarten konnten sich zwei Gröschel-Schützlinge das dritte Geld sichern. Der dreimalige Saisonsieger Itobo (Ian Ferguson) wurde im Ausgleich II über 1800 Meter Dritter, hinter dem Fährhofer Lagoas (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) und Gestüt Bonas Bergwind (Waldemar Hickst/Marc Lerner). Ebenso das dritte Geld holte sich Elbflorenz im Ausgleich III über 2000 Meter. Auch hier war Ian Ferguson der Partner.

Bereits am Sonntag hatte es auf dem Düsseldorfer Grafenberg einen zweiten Platz für Beau Reve (Ian Ferguson) im Ausgleich I gegeben. Der Gröschel-Vertreter musste sich dem Ittlinger Finch Hatton (Ferdinand Leve/Maxim Pecheur) geschlagen geben. Und es folgte auch noch ein weiteres Platzgeld: Dieses kam wenig später durch die Stute Silicon Valley (Ian Ferguson) im Ausgleich II über 2200 Meter zustande. Das letzte Platzgeld schnappte sich Christian Sprengels Joy tot he world, die unter Esther-Ruth Weißmeier im Ausgleich III über die Meile den fünften Platz belegte.