Sprengel und Gröschel punkten im Horner Rahmenprogramm

(10.07.2016/wis) Mit dem ganz großen Triumph im IDEE 147. Deutschen Derby wurde es für Christian Sprengels Schützling nichts. Der bis dahin noch ungeschlagene, aktuelle Sieger in der Kölner Union, Boscaccio, war bereits im Schlussbogen geschlagen und belegte in der Endabrechnung Platz acht.

Begonnen hatte der Renntag für den Neue Bult-Coach dagegen gut: Gleich im ersten Rennen kam die dreijährige Stute Lacrimosa unter Filip Minarik bei ihrem zweiten Start zu einem sehr leichten 5-Längen-Sieg (31:10).

Im weiteren Verlauf der Rennveranstaltung belegte auch der Trainingsgefährte Mandelsamen (Maxim Pecheur) einen Geldrang. Im Ausgleich III über 1800 Meter schnappte sich der vierjährige Wallach das vierte Platzgeld.

Für das fünfte und damit letzte Platzgeld im Augleich I war der Sprengel-Vertreter Sweet Thomas gut (Jozef Bojko). Sechster wurde in diesem Rennen Hans-Jürgen Gröschels Fair Trade, der unter Adrie de Vries damit leer ausging.

Dafür schlug Hans-Jürgen Gröschels Stunde im Ausgleich II über 2200 Meter: Hier siegte die vierjährige Sholokov-Tochter Silicon Valley (39:10) unter Ian Ferguson leicht mit eindreiviertel Längen für die Eigner des Stalles Bergholz, die Rechtsanwaltskollegen Friedrich von Lenthe aus Hannover und Dr. Hans-Wilhelm Jencke aus Hamburgl.  

Eine gute Vorstellung gab auch der Trainingsgefährte Saxone aus dem Stall Widukind von Karl Sarstedt  im Rudolf-August Oetker Gedächtnisrennen (BBAG Meiler-Auktionsrennen). Zwar konnte Saxone mit Wladimir Panov als Steuermann den Sieger Halli Galli (Trainer Uwe Stech/Jockey Martin Seidl) nie in Gefahr bringen, doch zeigte der Gröschel-Vertreter eine beeindruckende Endgeschwindigkeit. Der zweite Platz wurde mit einer Börse von 11.000 Euro honoriert.

Und auch im Hapag Lloyd-Rennen, dem BBAG Auktionsrennen über 2000 Meter, ging der Gröschel-Stall nicht mit leeren Händen vom Platz. In der mit 52.000 Euro dotierten Prüfung passierte Escobar (Francisco-Franco DaSilva als Sechster den Zielpfosten, was ein Platzgeld von 2.000 Euro mit sich brachte.